04.10.2019

Schimmelpilze mögen's feucht

Sachverständiger Sebastian Dehling deckt auf

Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt. Ihre Sporen sind fast überall zu finden, also auch in Innenräumen. Sie sind normalerweise harmlos. Übersteigt allerdings die Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß, kann es zu gesundheitlichen Problemen für die Bewohnerinnen und Bewohner kommen. Schimmelpilze benötigen zum Wachsen viel Feuchtigkeit. Der Sachverständige, Herr Dehling erklärt: „Ursachen erhöhter Feuchte innerhalb von Gebäuden können zum Beispiel sein:

a) direkter Eintrag von Feuchtigkeit zum Beispiel über:

  • defekte Dächer (insbesondere Flachdächer), Dachrinnen und Fallrohre;
  • Risse im Mauerwerk;
  • ungenügendes Austrocknen nach Baumaßnahmen;
  • Wassereintritt infolge Rohrbrüchen, Überschwemmungskatastrophen etc.

b) unzureichende Abfuhr erhöhter Raumluftfeuchte durch:

  • unsachgemäßes Heizen und Lüften, insbesondere in luftdichten Gebäuden.
  • Kondensation (Tauwasserbildung) der Luftfeuchte im Bereich von „kalten“ Wänden, die zum Beispiel durch Wärmebrücken in den Außenwänden bei unzureichend oder falsch angebrachten Wärmedämmungen und Undichtigkeiten entsteht.“

Die Aufstellung zeigt, dass neben baulichen und bauphysikalischen Mängeln, auch die Bewohnerinnen und Bewohner zu erhöhter Feuchte im Gebäude beitragen. Unsachgemäßes Lüften in Verbindung mit Tätigkeiten, bei denen viel Feuchtigkeit entsteht (Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, Betrieb großer Aquarien etc.), kann die Feuchtigkeit im Gebäude über das erträgliche Maß hinaus erhöhen.

„Die Schäden, die durch Schimmel verursacht werden, sind meistens nur Symptome. Die Probleme gehen aber oft viel tiefer und sind für ein ungeübtes Auge nur schwer bis gar nicht auszumachen“, erklärt Sebastian Dehling, TÜV-zertifizierter Sachverständiger für Schimmelpilzerkennung, -bewertung und -sanierung der Firma Dehling Dach und Wand.

„Den Schimmelherd zu finden, erinnert an Detektivarbeit: Nach und nach müssen verdächtige Faktoren ausgeschlossen und Möglichkeiten eingegrenzt werden. Am Ende bleibt dann nur noch die Quelle des Schadens – und damit auch der Schuldige.“

Sichtbare Wärmebrücken durch Thermografie

Um Schwachpunkte oder Fehlstellen, sogenannte „Wärmebrücken“, lokalisieren zu können, greift die Firma Dehling auf modernstes Equipment wie beispielsweise Thermografie-Kameras zurück. Diese Kameras spüren die oben genannten Fehlstellen nicht nur auf. Sie stellen diese auch bildlich und für jeden verständlich dar, indem sie die Wärmeverläufe und Wärmebrücken am befallenen Objekt zeigen. Hierbei unterstützt und berät die Firma Dehling, bespricht alle aufgenommenen Thermografien und klärt in einem persönlichen Gespräch über die weitere Vorgehensweisen und die beste Lösungsmöglichkeit für Haus oder Wohnung auf. Messungen, die von einem Spezialisten durchgeführt werden sollten, sind für die Ermittlung des Feuchte-Verlaufs und damit auch für die Ursachenfindung unabdingbar. Denn die Durchführung von Maßnahmen‚ „auf eigene Faust”, ohne die Behebung der eigentlichen Ursache, kaschiert zwar den optischen Eindruck der betroffenen Bereiche, verschlimmert aber meistens die Sachlage.

Ein TÜV-geprüfter Fachbetrieb wie die Firma Dehling berät ihre Kunden kompetent und leitet die geeigneten Maßnahmen ein, die das Problem beseitigen – und zwar nachhaltig. Besonders in den kalten Monaten, aber auch noch im Frühjahr ist aufgrund der Temperaturunterschiede von Innen- und Außenräumen die perfekte Zeit, um Thermografie-Aufnahmen zu machen, lautet ein weiterer Tipp von Sebastian Dehling. „Also warten Sie nicht länger mit Ihrem Vorhaben und melden Sie sich bei der Firma Dehling in Holzgerlingen.“

© Dehling GmbH 2012