21.06.2016

Tipps vom Fachmann - KfW-Darlehen und Energieausweis

Ein Eigenheim zu bauen ist teuer, Sanierungskosten sowieso unerhört und überhaupt: was verbraucht mein Haus eigentlich an Energie? Wer nicht gerade ein Bauexperte ist, hat nicht selten Schwierigkeiten, sich im Bauregelungsdschungel zurecht zu finden.

Die Experten der Firma Dehling Dach & Wand aus Holzgelingen beraten ihre Kunden, machen sie auf Neuheiten im Baurecht aufmerksam – und verraten, wie das Eigenheim kostengünstig auf den neuesten und sparsamsten Stand gebracht werden kann. Ein Haus energieeffizient zu sanieren kann mit Blick auf die Zukunft eine Menge Geld einsparen. Dennoch scheuen sich viele Eigenheimbesitzer vor einer solchen Sanierung. Der Grund: je nach Zustand und Alter des Gebäudes kostet dies eine Stange Geld. Wichtig sei es darum im Vorfeld, sich genau zu informieren und zum richtigen Zeitpunkt die entsprechenden Anträge auf Fördergelder zu stellen, so Sebastian Dehling, geprüfter Energieberater, TÜV-zertifizierter Sachverständiger und einer der Geschäftsführer der Firma Dehling Dach und Wand in Holzgerlingen. Denn was viele nicht wissen: der Staat hilft und fördert Eigenheimbesitze beim Sanieren – wenn man das weiß.

KFW-Darlehen – Zuschuss vom Staat

Egal ob für Sanierungen oder der Erwerb der Immobilie: die staatlich geförderten Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) greifen Baueigentümern unter die Arme. „Jeder, der ein Eigenheim baut oder kauft, kann einen Kredit aus dem KfW-Wohneigentumsprogramm erhalten“, erklärt Sebastian Dehling. „Besonders attraktiv ist die Förderbank für Hauseigentümer, die ihre Immobilie von Grund auf sanieren, etwa Dach und Fassade dämmen, die alten Fenster austauschen und die Heizung erneuern.“ Auch die Möglichkeit eines KfW-Darlehens für einen altersgerechten Umbau und für den Bau oder Ersterwerb einer Immobilie mit besonders niedrigem Energiebedarf besteht, so der Energieexperte. „Wichtig ist einfach, sich diese Chancen nicht entgehen zu lassen, dass man mit den Anträgen nicht zu spät dran ist. Dabei helfen wir unseren Kunden natürlich.“ Das KfW-Programm für energieeffizientes Sanieren ist auch für Eigentümer geeignet, die ihren Umbau aus eigenen Mitteln stemmen. Statt eines Darlehens können Bauherren bei der KfW einen Investitionszuschuss beantragen. Die Zuschüsse wurden durch die Bundesregierung aufgestockt.

Der Energieausweis

Ein weiteres Thema, bei dem die Experten der Firma Dehling mit Rat und Tat zur Seite stehen: der Energieausweis. 2004 wurde er eingeführt, seit 2009 ist er Pflicht. Doch warum ist er wichtig und wer benötigt ihn? Ein Energieausweis informiert über die energetische Qualität eines Gebäudes und gibt Rückschlüsse wie hoch die Energiekosten ausfallen können. Pflicht ist der Energieausweis seit 2009 für Wohn- und Nichtwohngebäude. „Es gibt zwei Arten von Energieausweisen“, erklärt Sebas-tian Dehling „Der Verbrauchsausweis gibt Auskunft über den Energieverbrauch. Der Bedarfsausweis enthält die Kennwerte für den Energiebedarf.“

Wer ist verpflichtet?

In der EnEV ist geregelt, wer verpflichtet ist, einen Energieausweis zu besitzen. Ein Energieausweis ist Pflicht, wenn ein Gebäude neu gebaut, verkauft oder auch nur vermietet wird. Das Fehlen eines Energieausweises gilt als Ordnungswidrigkeit und wird mit einer Strafe geahndet. Entspannen können hingegen Bewohner, die ihr eigenes Haus seit Jahren selbst bewohnen und nicht vorhaben, es zu verkaufen oder zu vermieten. „Hier ist kein Energieausweis erforderlich“, sagt Sebastian Dehling. „Auch Baudenkmäler und Ensemble- und denkmalgeschützte Gebäude brauchen keinen Energieausweis. Weitere Informationen zur Energiesparverordnung, dem neuen Energieausweis und einer KfW-Förderung gibt es direkt bei den Energieberatern und Sachverständigen von Dehling Dach und Wand in Holzgerlingen.

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Bilder/Text: Fa. Dehling

© Dehling GmbH 2012